Beinarbeit


Gestern und heute waren für Bielefelder Verhätnisse gute Windverhältnisse, zwischendurch kam sogar mal die Sonne raus. Wenn man ständig draußen an der frischen Luft ist bekommt man den Wechsel der Jahreszeiten hautnah mit (erinnert mich ein bißchen an früher vom Bau). Kurz gesagt: es wird Herbst. Und dann auch schon Winter. Und Winter bedeutet defintiv kalte Hände. Wo ich da jetzt so dran denke fallen mir auf einmal ziemlich viele Fragen ein:
- Welches sind wohl die besten Handschuhe zum Drachenfliegen?
- Was brauche ich sonst noch an Ausrüstung? (…hahaha..ich sehe mich jetzt bei Jack Wolfskin im Laden stehen…ein schrecklicher Gedanke!)
Zurück zum Thema: Beinarbeit. Irgendwie hatte ich mir noch nie Gedanken um meine Beinarbeit gemacht. Wenn sich die Arme in der falschen Position kann man das doch auch durch die Bewegung des Körpers korrigieren, oder?Wenn ich die Arme in extended Pull haben möchte (z.B. beim Backflip) kann ich doch auch einen Schritt nach vorne machen und die Hände ‘stehen lassen’.
Genau diese Bewegungen habe ich dann heute mal geübt. Beim SpinStall macht das galube ich auch Sinn, heute war ja mehr als genug Wind und wenn man dann die Hände in Neutral bekommen will ist es einfacher sich nach vorne zu bewegen als die Hände an den Körper zu ziehen.
Geflogen bin ich ziemlich viel: ne Menge Stalls, einige SideSlides (die werden auch langsam besser), Axels, Fades und ein oder zwei FlicFlac. Ist ja auch schon einiges :-) Zum Schluss gabs noch ein bißchen Nachhilfe in Sachen LazySusan usw. Ich pulle bei der Lazy immer quer. Das ist mir wohl bekannt und ich weiß auch das das nicht gut ist. Kümmere ich mich mal drum, hoffentlich bekomme ich das wieder raus. Der Kopf sagt immer: zieh nach links, zieh nach links…

Uuuund Äkschen….


Coole Sache. Heute habe ich dann mal ganz tief in meine kleine Trickkiste gegriffen und quasi ein Feuerwerk abgefackelt. OK, ist vielleicht etwas übertrieben. Nachdem der SpinStall dann jetzt relativ gut klappt bin ich direkt zum Stall übergegangen. Um einen Stall zu fliegen benötigt es wirklich nur ein paar kurze, schnelle Impulse um den Drachen in den Wind zu stellen. Und wo ich jetzt schon wieder etwas mehr Kontrolle habe bin ich mal eine Combo geflogen: Stall am Fensterrand, dann klappte zufällig der SideSlide, in der Mitte vom Windfenster dann eine LazySusan und anschließend dann eine Fade/FlicFlac Kombination. Yeehaaa…. Macht schon Spass :-)

So kann das gerne weitergehen. Matthias hat mir dann noch gezeigt wie ein K2000 funktioniert. Der K2000 Einstieg ist der gleiche wie bei einem FlapJack: den Kite auf die Leitkantenspitzen stellen, nach vorne kippen lassen und einmal kräftig ziehen. Wenn man jetzt genug Schnur gibt dreht sich der Drache einmal ganz rum und liegt eingewickelt vor einem. Jetzt den Drachen auf eine Leitkante stellen und Gefühlvoll an dieser Leine ziehen. Der Drache dreht sich einmal und man kann wieterfliegen. Geiles Teil, so ein K2000…..Ich hab das dann auch mal probiert. Hat aber nicht geklappt. Das ziehen an der Leine muss schon recht präzise durchgeführt werden damit der Drache sich dreht.

Groupies


Boah, so guter Wind war ja schon lange nicht mehr. Bis auf ein paar kürzere Windlöcher war heute Wettertechnisch ein super Tag. Kurz nachdem ich auf der Radrennbahn angekommen war, haben sich ein paar Mädels mitten auf die Wiese gelegt und mir die ganze Zeit zugeguckt. Ich fand das ziemlich unangenehm.

Spin-Stall sieht gut aus. Derzeit habe ich damit eine Erfolgsquote von 50%. Bei der Lazy-Susan und dem Backflip 90% :-)

Ich habe dann auch endlich mal auf Fingerschlufen aumgestellt! Mal gucken wie sich das so entwickelt…

Is’ klar


Heute:

  • 09:00 Uhr: Bewölkt, 14 km/h Wind
  • 14:00 Uhr: Sonne, 25 km/h Wind
  • 17:00 Uhr: Regenschauer, wenig Wind
  • 18:00 Uhr: Ankunft Radrennbahn, bewölkt, 0 km/h

Typisch… :-(

SO mit ohne Wind habe ich dann mal einen 360 versucht. Mit dem SIN. War dann doch ein 240, aber kein Grad mehr. Puh… habe dann noch ein paar Spin-Stalls geübt.

Sagen wir mal: Man sieht einen Trainingserfolg.

Beim nächsten mal sollte das schon ganz gut aussehen. Ich rechne dann mit 75% Erfolgsquote. Die Lazy läuft natürlich auch immer mal so nebenher… :-)

Reset mit Vollaustattung


Ich habs dann heute endlich mal geschafft mir einen Anglerstuhl zu kaufen. Jetzt also mit Vollaustattung: Trickflugdrachen, Drachentasche, Leinen, Erdanker. Was noch fehlt sind 35m Leinen (evtl. gleich 40m mitbestellen?).

Nach dem Lob von Matthias gestern kam dann prompt der Dämpfer von Andi heute: ‘Was machst du da?’. Also ich hab das mit dem Fade dann wohl falsch verstanden. Der Drache sollte stehen. Also ein richtiger Stall der den Drachen anhält und dann erst der Fade. Auftrag von Andi: SpinStall üben. Genau das werde ich jetzt den ganzen August tun. Im Endeffekt setze ich sogesehen wieder einiges auf Null, finde ich aber nicht so schlimm. Das wichtigste am Drachenfliegen ist das Drachenfliegen! Aber die Lazy Susan lasse ich mir nicht nehmen… :-P

Damaged


Wie immer: den ganzen Tag bläst es mit 13 km/h, kaum ist Feierabend und der Weg auf die Wiese somit frei fängt es an zu regnen oder der Wind hört auf. Aus trotz sind wir dann trotzdem noch geflogen. Sofern man das so nennen kann. Es gibt auch nicht viel zu erzählen: Axel, Fade, Flic-Flac und Lazy Susan müssen halt trainiert werden. Üben, üben, üben heißt die Devise. Für mich steht das saubere, technisch gute fliegen vor dem unsauberen erlernen von möglichst vielen Tricks.

Dummerweise habe ich mir noch die UQS beim zusammebauen in das Segel gerammt. Der gute Anfäger hat natürlich immer eine Rolle Tape dabei. Und die Superkleber-Methode wollte ich sowieso immer mal ausprobieren ;-)

KITE ON!

Susanne fault


An diesem heutigen Tag ohne viel Wind habe ich zuerst mal die Waage meines Kitehouse SIN in die oberste Position gebracht. Dafür ist die Knotenleiter ja schließlich da. Und siehe da, trotz quasi gar keinem Wind flog der Vogel. Der Fade geht mir jetzt schon fast lässig von der Hand. Etwas lustiges: ich habe den Axel irgendwie immer falsch rum gemacht. Statt der unteren habe ich immer die ober Leine genutzt (Kann das sein das das innere und äußere Leine heißt? Wenn ja: welche ist welche? Meint man den Windfensterbereich?). Naja, wer einen Fade kann kann ja auch einen Axel kann einen Stall. Wobei der Stall an sich schon viel Gefühl erfordert. Auch beim Backflip gab es heute keine Probleme. Erfolgsquote geschätzte 80%. Das ist schon mal was. Apropos Backflip: Susanne war da! Der Drache lag herrlich auf dem Rücken, eine leichte Brise hielt ihn in der Luft da habe ich einfach mal beherzt an einer Seite gezogen und er drehte sich genau einmal rum. Dann wieder leicht an beiden Leinen ziehen und fertig war die Lazy Susan. Cool. :-P