Das macht SIN


So,

das war eine Spektakuläre Woche. Am Mittwoch kam mein neuer Drachen, ein The SIN von Kitehouse, an. Glücklicherweise war an diesem Tag auch einigermaßen Wind in Bielefeld. So schien es zumindest. Nachdem ich also auf der Radrennbahn angekommen war, mussten alle natürlich erstmal gucken was ich mir da so gekauft habe.

Schnell angeleint und die ersten Kurven und Ecken versprachen schon einiges: langsam flog der Sin seine Bahnen, reagierte zügig auf Benutzer Input. Ecken fliegt natürlich auch knackig. Danach dann natürlioch erstmal gleich Backflip und Fade ausprobieren. Dieser Drachen fühlt sich ganz anders an als der Quantum. Man gibt ihm Leine und er legt brav, wie in Zeitlupe, den Flügel nach hinten. Die Leinenbewegung fällt dabei kürzer aus als beim Quantum. An diesem Tag, dem 06.07.2010 bin ich meinen ersten Fade geflogen. Ist schon ein cooles Gefühl wenn mal was klappt. Der Backflip ist auch kein Problem, man muss aber einen Schritt zum Drachen um ihn umzudrehen. Im späteren Verlauf ‘frischte der Wind etwas auf’, dezent ausgedrückt. Wie auf Knopfdruck gab es Wingeschwindigkeiten von über 38km/h (Windmaster2 gemessen). Und nicht nur ein paar Böen. Als ob jemand irgendwo ein Gebläse gestartet hätte. Ich hatte Problem zu landen! Merkzettel: landen üben.

Am Freitag war ich dan relatuv früh auf der Wiede. Zuerst bin ich ein paar Axel geflogen. Das größte Problem für mich war zu diesem Zeitpunkt die richtige ‘Bewegegunsintensität’. Manchmal dreht der Drache etwas zu wenig. Beim Fade das gleiche Problem: Ich mache eine schöne halbe Drehung, wenn ich dann noch pulle guckt er nach unten aber nicht immer nach vorne. Ich denke das ich einfach mehr ziehen muss.

Dann der Wahnsinn: Als der Drachen dann zum wiederholten male schön im Fade liegt (der SIN macht das echt geil), zog ich einfach mal an beiden Leinen…vielleicht wirds ja ein Flic-Flac..und siehe da, es hat auf anhieb funktioniert. Toll beim Flic-Flac ist die Rückmeldung durch die Leine. Man merkt sehr deutlich wann der nächste Zugimpuls kommen muss. Cih konnte direkte einige Flics und Flacs hintereinander ausführen. Die Leinenspannung sowie das verlassen des Tricks ist dabei bisher das schwierige. Während der stärkeren Windphasen habe ich Side-Slides geübt. Hat aber nicht wirklich geklappt. Da ist meistens ein Stall herausgekommen oder der Drache hat sich weitergedreht und ist einfach so weitergeflogen.

Heute habe ich den Quantum repariert. Hier war mir letzte Woche beim Pancake-to-Fade üben der Kielstab pulveresiert:

Außerdem ist der Quantum nicht gerade sauber verarbeitet: an einer Stelle rutscht das Segel aus dem Saum und die Verbinder rutschen auf den Streben. Dadurch sind schon Schäden am Segel entstanden:

 

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Ich habe heute den Kielstab durch eine Excel 6mm Strebe ersetzt. Ich denke das die Excel nur 1/3 von der Originalstange wiegt. Zudem habe ich die Verbinder mit C-Clips gesichert.

[Foto]

 

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