SpinStall Teil 1


Das war schön heute. Super Wetter (leichte Sonne, nicht zu warm) und der Wind ging auch. Teilweise war zwar Flaute oder eine nicht zu lokalisierende Windrichtung. Manchmal gibt es Geisterwind: Man selber merkt das da Wind ist aber am Drachen kommt nichts an. Wenn mam mal so über die Radrennbahn schlendert kann man es auch am eigenen Körper spüren. Eben noch Sturm und einen Schritt weiter herrscht Flaute.

Heute war dann der erste Tag mit dem Spin-Stall Training. Der Drache macht dabei einen Loop (Spin) und bleibt dann mit den Leitkantenspitzen parallel zum Boden in der Schwebe stehen. Der Sin spinnt recht schnell daher ist das vom Timing recht schwierig. Ich muss schon sehr früh wieder releasen. Klappt aber eigentlich ganz gut. Den Drachen danach zu halten ist ebenfalls mehr Übungssache.

Zwischendurch mache ich immer wieder mal eine Lazy-Susan bzw Backflip. Beim Backflip achte ich jetzt auch vermehrt darauf den Kite in der Luft zu halten. Beim Lenken muss man ja umdenken weil der Drache falsch herum fliegt.

Mit einem Nirvana SE STD von R-Sky komme ich ganz gut klar. Der Drache fliegt auch schön langsam und ist ein bißchen präziser als der Sin. Ich bin mal den Drachen von Andi geflogen. Andi hat Fingerschlaufen am anderen Ende der Leine was mir sehr gut gefallen hat. Ich sollte vielleicht auch umsteigen…

Reset mit Vollaustattung


Ich habs dann heute endlich mal geschafft mir einen Anglerstuhl zu kaufen. Jetzt also mit Vollaustattung: Trickflugdrachen, Drachentasche, Leinen, Erdanker. Was noch fehlt sind 35m Leinen (evtl. gleich 40m mitbestellen?).

Nach dem Lob von Matthias gestern kam dann prompt der Dämpfer von Andi heute: ‘Was machst du da?’. Also ich hab das mit dem Fade dann wohl falsch verstanden. Der Drache sollte stehen. Also ein richtiger Stall der den Drachen anhält und dann erst der Fade. Auftrag von Andi: SpinStall üben. Genau das werde ich jetzt den ganzen August tun. Im Endeffekt setze ich sogesehen wieder einiges auf Null, finde ich aber nicht so schlimm. Das wichtigste am Drachenfliegen ist das Drachenfliegen! Aber die Lazy Susan lasse ich mir nicht nehmen… :-P

Schön ist das nicht


Obwohl ich mir sicher war das es keinen guten Wind geben wird bin ich trotzdem auf die Radrennbahn gefahren. Bei Ankunft auf der Wiese bot sich mir auch schon ein trauriges Bild: alle Drachen lagen auf dem Boden. Ab und zu gab es dann doch noch mal die ein oder andere Brise. Ich habe dann noch ein Lob bekommen das ich schon ganz schön weit wäre. Ich finde eigentlich nicht, immerhin habe ich ja z.b den Stall ‘überflogen’ :-) . Die Flugzeit war sehr gering da der Wind  zwischendurch wegging und ständig die Richtung gewechselt hat. Manchmal klappt der Fade und manchmal nicht. Mir macht sich da ein ganz komisches Gefühl breit.

Strand


Da ich die Möglichkeite habe in regelmäßigen Abständen nach Cuxhaven zu fahren und dort zu fliegen habe ich heute mal meine Kitereviere in Cuxhafen-Döse begutachtet. Die Fahrt dauert ca 3 Std. Da nicht mit gutem Wetter zu rechnen war bin ich nicht davon ausgegangen zu fliegen.
So:
Hier dann mein Sekundär-Kiterevier

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und Tertiär, die Kugelbake (ein ausgewiesenes Drachefliegerrevier direkt am Strand)

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Was für ein schöner Wind an der Küste herscht. Stetiger Wind, kaum Böen und die Richtung wechselt anscheinend auch nicht. Das wird richtig super!

Wohoo Teil 2


Nach dem wilden gestrigen Tag war heute immer noch keine Ruhe in Sicht. Der Wind peitscht an diesem Juli-Tag immer noch mit 30-40 km/h. Man sollte bei solchem Wind nicht auf Teufel komm raus versuchen mit Stabdrachen zu fliegen. Also habe ich mich mit dem Hinweis verarbredet Matte fliegen zu wollen.
Schon ein paar Minuten später hielt ich die Lycos 1.6 (Spiderkites) in den Händen. Diese Matte ist purer Wahnsinn. Schnell und baut auch, trotz der kleinen Größe, genug Druck auf. Zum Arschledern hat der Wind dann heute doch nicht gereicht. Auch der Limbo musste noch mal dran glauben. Von mir aus kann der Wind dann jetzt wieder nachlassen

Gruß

Wohoo


So,
heute hing einiges an Nylon/Spinnacker und Icarex in der Luft der Radrennbahn. Alle mir bekannten Drachenflieger waren anwesend.
Bei Windstärken von 30-45 km/h bin ich größtenteils am Windfensterrand geflogen. Das macht natürlich nur begrenzt Spaß. Außer Stall / SudeSlide kann ich da nicht viel üben. Also habe ich nach ca. 2 Stunden den guten laten HQ Limbo rausgeholt. Damit geht zwar nur Ecken fliegen ich denke aber das ich dadurch auch noch weitere Fähigkeiten (enge 8ten usw.) schulen kann. Spass machen tut es immer!

Gruß

Damaged


Wie immer: den ganzen Tag bläst es mit 13 km/h, kaum ist Feierabend und der Weg auf die Wiese somit frei fängt es an zu regnen oder der Wind hört auf. Aus trotz sind wir dann trotzdem noch geflogen. Sofern man das so nennen kann. Es gibt auch nicht viel zu erzählen: Axel, Fade, Flic-Flac und Lazy Susan müssen halt trainiert werden. Üben, üben, üben heißt die Devise. Für mich steht das saubere, technisch gute fliegen vor dem unsauberen erlernen von möglichst vielen Tricks.

Dummerweise habe ich mir noch die UQS beim zusammebauen in das Segel gerammt. Der gute Anfäger hat natürlich immer eine Rolle Tape dabei. Und die Superkleber-Methode wollte ich sowieso immer mal ausprobieren ;-)

KITE ON!

Wind mal andersrum


So,
bin jetzt schon wieder zurück. So einen Wind gibt es bestimmt nur in Bielefeld. Boeig aus alle Richtungen. Mal kein Wind, dann wieder 3 Bft. Das ‘fliegen’ macht keinen Spass so, deshalb habe ich nach 1.5 Std auch wieder eingepackt. Da ich viel am Windfensterrand, sofern vorhanden, geflogen bin habe ich aber etwas am Gefühl für den Drachen gearbeitet. Zur Abwechslung habe ich mal am Stall gearbeitet (Vorrausetzung für Side-Slide).

Susanne fault


An diesem heutigen Tag ohne viel Wind habe ich zuerst mal die Waage meines Kitehouse SIN in die oberste Position gebracht. Dafür ist die Knotenleiter ja schließlich da. Und siehe da, trotz quasi gar keinem Wind flog der Vogel. Der Fade geht mir jetzt schon fast lässig von der Hand. Etwas lustiges: ich habe den Axel irgendwie immer falsch rum gemacht. Statt der unteren habe ich immer die ober Leine genutzt (Kann das sein das das innere und äußere Leine heißt? Wenn ja: welche ist welche? Meint man den Windfensterbereich?). Naja, wer einen Fade kann kann ja auch einen Axel kann einen Stall. Wobei der Stall an sich schon viel Gefühl erfordert. Auch beim Backflip gab es heute keine Probleme. Erfolgsquote geschätzte 80%. Das ist schon mal was. Apropos Backflip: Susanne war da! Der Drache lag herrlich auf dem Rücken, eine leichte Brise hielt ihn in der Luft da habe ich einfach mal beherzt an einer Seite gezogen und er drehte sich genau einmal rum. Dann wieder leicht an beiden Leinen ziehen und fertig war die Lazy Susan. Cool. :-P

Schon wieder Regen


So,

das ist ja mal wieder typisch: Den ganzen Tag zwar Wolken am Himmel aber kein Regen. Kaum Feierabend öffnet der Himmel seine Schleusen. Was soll ich sagen: ich bin trotzdem auf die Wiese gefahren.

Mir ist sofort aufgefallen das alles irgendwie nicht so geklappt hat wie es hätte können. 5 Tage Pause zwischen den Trainigseinheiten ist doch zu lange. Nach ca 30 min Flugzeit hat dann endlich der erste Fade geklappt.

Ansonsten ist nicht viel passiert: Backflip und Fade geübt, zweimal Flic-Flac angetestet. Beim Flic-Flac habe ich das Problem ‘da wieder rauszukommen’. Derzeit stürzt der Kite immer ab wenn er in Bodennähe kommt. Liegt wahrscheinlich einfach an meiner Unsicherheit, ein einfaches einseitiges Zupfen würde den Kite ja wieder in eine gute Position bringen. So zumindest die Theorie :-)

Bevor ich das jetzt vergesse: Wer einen Fade kann kann ja quasi auch einen Axel. Den habe ich auch gleich mal angetestet und es ist auch etwas Axel-artiges herausgekommen. Bei Fade/Axel ist es enorm wichtig gut Leine zu geben. Während der Trick-Anfangs-Phase ist es wichtiger den Flügel erst gut nach hinten zu legen anstatt schnell an der Leine zu ziehen. So dreht der Drache einfach besser.